Menschen mit Behinderungen sind in besonderer Weise dem Risiko belastender und traumatisierender Erfahrungen ausgesetzt. Abhängigkeiten von anderen Menschen, eingeschränkte Möglichkeiten zur Selbstbestimmung, soziale Isolation, institutionelle Strukturen sowie erhöhte Risiken für Gewalt und Grenzverletzungen können die Wahrscheinlichkeit traumatischer Erfahrungen erhöhen. Gleichzeitig erschweren Kommunikationsbarrieren oder ein eingeschränkter Zugang zu Unterstützung oftmals das Mitteilen und Verarbeiten solcher Erlebnisse.
Die Fortbildung richtet den Blick praxisnah und traumasensibel auf Verhalten, Bedürfnisse, Beziehungen und Entwicklungsprozesse.
Zielgruppe: Fachkräfte, die Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit Behinderungen nach belastenden Erfahrungen stabilisierend, sicherheitsorientiert und entwicklungsfördernd begleiten wollen
Lernergebnis: Die Teilnehmenden erweitern ihr Verständnis für traumabedingte Reaktionen und lernen praxisnahe Möglichkeiten zur Stabilisierung und Entwicklungsförderung im pädagogischen Alltag kennen.



